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Vita

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Gabriel Bur auf bildkunst.net
Gabriel Bur auf bildkunst.net

Gabriel Bur wurde 1970 in Saarbrücken geboren und lebt seit 1992 in Berlin.

Ermutigt durch seinen engagierten Kunstlehrer, der sein Talent zu fördern bestrebt war, beschäftigte sich Gabriel Bur mit verschiedenen Techniken der Malerei und hat sich danach das meiste durch Literaturstudium und praktische Anwendung selbst beigebracht.

Seit 1999 ist Gabriel Bur freischaffender bildender Künstler. Sein Arbeiten umfasst eine Vielfalt an Techniken in Kunstmalerei und Objektkunst. Konzeptionell und experimentell entstehen Kunstwerke vom zwei­dimen­sio­nal wirkenden Bild bis hin zu komponierten abstrakt-plastischen Assemblagen.

Von Anfang an erarbeitet er in gestalterischen Projekten Großformate und spezielle Wandmalereien für gesell­schaftliche Veranstaltungen, u.a. grafische Arbeiten für die American Heart Association, Kansas City/USA und die  Gestaltung einer Diskothek in Varna/Bulgarien, sowie auf der OLMA-Messe in St.Gallen/Schweiz und zuletzt die Fertigung einer konzeptuellen Installation für den WWF Deutschland in 2009.

Letzte Wand- und Raumprojekte:

- LESENDE SCHULE, Wandgestaltung mit Kindern der Grundschule auf dem Tempelhofer Feld, Berlin, Nov. 2009

- TRANSFIGURATION DES GLAUBENS, Wandgestaltung im Hotel Aquino, Berlin, www.hotel-aquino.de, Jan. 2010
[eine Darstellung religiöser Symbolik herausgerissen aus ihrem Kontext auf die virtuellen Realität der Wand übertragen, "kopiert"]

2005 stieß Gabriel Bur allerdings an die Grenzen seines Schaffen. Ihm wurde bewusst, dass er jemanden brauchte, der ihm half, seine Techniken aus zu feilen.

Durch Einreichung einer Mappe beim Künstler-Kultur-work.net e.V. wurde Anna Adam auf ihn aufmerksam und bot ihm an, ihn zu unterrichten. Von 2005 bis 2007 hatte er Einzelunterricht und kreativen Kontakt bei der Malerin und Installations­künstlerin, der zu einer neuen Kombination seiner unterschiedlichen Arbeits­weisen und Wahrnehmung führte.

Seit 2005 beschäftigt er sich mit ZEITLICH ZEITIGEN MOMENTAUFNAHMEN in Malerei und Objektkunst/-gestaltung

Aktuelles Projekt:

Berlin My Inspiration: Kunst zum Tragen. Start auf der Mercedes-Benz Fashion Week am 23.01.2010

Aktuelle Arbeiten:

- LEBENSÄUME
[Zeitliche Momente am Rand des Lebens, mittendrin umsäumt, gesäumt, plastische Malerei in Acryl]

- DAS WESEN DER STADT
[Das Wesen der Stadt auf Entdeckungsreise nach dem Wesen der Stadt im zeitigen Nicht-Licht. Momente eines unterirdischen Stadtgefühls, Malerei und Zeichnung, Aktionskunst, soziale Plastik mal anders]

Vergangene Arbeiten:

- ZEITNEIGUNG
[Zeitobjekte und schematische Objekte - abstrakt-plastische Assemblagen zum Zeitgefühl, Objektkunst]

- SCHNUFFIGKEITEN
[Stillleben von Spielwerk im scheinbaren Stillstand der Zeit, Malerei in Acryl]

- ERZÄHLERISCHE STILLLEBEN
[Dokumentation von zeitlichen Momenten der Vergangenheit in die Gegenwart geholt, Zeichnungen in Pastell und Acryl]





Einzelausstellungen

2005

Berlin, Skoda Centrum
Bernau, Offene Galerie [P]
Berlin, Der Garten terra-architectura

bis 2006

bevorzugt Ausstellungen im öffentlichen Raum, um seine Arbeiten unterschiedlichsten Betrachtern nahe bringen zu können

2007

Berlin, OFFline-Galerie

2008

Berlin, natural'mente im Makrozentrum

2009 Hamburg, Haus der Volksbühne


Ausstellungsbeteiligungen

2005

Berlin, KAP Galerie

2006

Saarbrücken, Galerie Liel

2007

Berlin, Künstler-Kultur-work.net e.V.
Aachen, Ludwig Forum für Internationale Kunst

2008

Berlin, OFFline-Galerie, Schokolade-hoch-drei

2009 Berlin, download100
Stolberg, Museum Zinkhütter Hof
Berlin, TKF
Wien, Galerie Wasserturm
Villach/AT, D. U. Offene Galerie
Freiburg, Art Mondial

2010 Berlin, Mercedes-Benz Fashion Week
Bad Homburg, re:birth
Homburg/ Saar, kleidung+kunst
2010, Okt.
Berlin, Urania "World Of Art Exhibition"


Projekte

seit 2000

Arbeiten in Großformaten und spezielle Wandmalereien für gesellschaftliche Veranstaltungen in Deutschland, Schweiz, Bulgarien

seit 2004

Beteiligung an Projekten für Kinder (Deutscher Kinderschutzbund, Bunter Kreis, againstchildporn-Organisation)

seit 2008 Der Pufamuffel, das Wesen der Stadt entdeckt das Wesen der Stadt
2009 Projekt "Lesende Schule - Was machen Bücher mit uns?", Grundschule auf dem Tempelhofer Feld, Berlin
2010 Berlin My Inspiration: Kunst zum Tragen. Start auf der Mercedes-Benz Fashion Week am 23.01.2010


Mitglied der VG Bild-Kunst seit 2005
Mitglied des Kuenstler-Kultur-work.net e.V. seit 2005 bis 2008
Mitglied der Neuen Kulturinitiative am Kottbusser Tor in 2008


Gabriel Bur: „Der Stillstand des Moments im scheinbaren Innehalten der Zeit“

Ich bin schon mein ganzes Leben künstlerisch tätig und habe 1999 die Kunst - Malerei und Objektgestaltung - zu meinem Beruf gemacht. Nach einem langen Eigenstudium habe ich mir im Schaffens-, Unterrichtskontakt mit Anna Adam neue Kombinationen der Wahrnehmung kreiert und erarbeitet.

In der nun entstandenen Bandbreite in Malerei und Objektkunst beschäftige ich mich mittels verschiedenster Techniken konzeptionell und experimentell mit „Spielwerk“ in surrealen Momentaufnahmen und der Topographie von Gesichtern in Form von archaischen Hermen. So entstehen auf Steelen gesetzte Masken, die verstören und innehalten lassen.

Jana Ritter, freie Künstlerin und Kulturwissenschaftlerin, schreibt über meine Malerei: »Gabriel kombiniert, führt seine Figuren, spielerisch, lässt (unsere Wahrneh­mung) spielen. Seine verwendeten Farben, Materialien, Formen eignen eine neue Gestaltung, schaffen eigene Dimensionen im Bild. Der traditionelle Bildraum bekommt eine Tiefe, die sich nicht allein aus bizarr - doch vertrauten, Farben, Mate­rialien („Teddy-Bär“) oder „üblicher“ Hintergrundgestaltung erklären lässt ... Wie souverän er dabei auch verschiedene Arbeits- d.h. Maltechniken kombiniert, z.B. Airbrush- mit Mischtechniken, Pastell u.a., zeigt eine Experimentierfreude, die „vorab“ aus dem Material formt, entstehen lässt, mitgehen lässt – verstört-konzeptionelles Erschaffen im ursprünglichen Sinn.«

Meine Arbeiten entwickle ich aus einer sehr individuell erarbeiteten Plastizität des jeweiligen Materials, wobei sich das Thematische des Konzeptes seine Materialien und Farben selbständig für das Werk sucht. In der Spontaneität des Schaffens werden oft alltägliche Gegenstände und Materialien in das Werk eingebunden, um sowohl das Konzept als auch den Charakter des Bildes zu gestalten. Dem Betrachter soll viel Raum für die eigene Interpretation verbleiben, um eine gewisse Identifikation mit dem Bildwerk zu entwickeln.



"Als Künstler bin ich ein Spiegel der Gesellschaft und reflektiere Emotionen, die mir tagtäglich begegnen. In meinen Arbeiten verarbeite ich, was ich im Umgang miteinander vermisse.
Auch wenn meine Arbeiten augenscheinlich – oberflächlich betrachtet - eher Kinderbuchillustrationen zu sein scheinen, ist es die unbegreifliche Tiefe die berührt."

Gabriel Bur, 2007
 



"Der Schein trügt und ist in der heutigen Zeit doch so bedeutsam. Wichtig ist mir, dass der Betrachter wieder anfängt, das Augenscheinliche zu hinterfragen."

Gabriel Bur, 2008




"Seit über 17 Jahren in Berlin habe ich hier meine Kunst, meine Inspiration entdeckt - hier habe ich meine Flügel gefunden und fliegen gelernt - und das möchte ich gerne weitergeben."

Gabriel Bur, 2010



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